10 März 2008
Glückwunschkarte
02 März 2008
Wandmalerei 30 v.CHR
24 Februar 2008
17 Februar 2008
Jule & Pauline
Aus dem Schmierbuch
11 Februar 2008
03 Februar 2008
Ich war noch niemals in Pompeji
War also somit noch niemals im Lupanar des Africanus.
Wie es dort ausschaut weiß ich nicht.
Aber schön ist es, sich etwas vorzustellen.
Dann anfangen mit Wandmalerei auf Postkarten(wenn man nicht alles selber macht)
Immer hin hat die Stadt Pompeji 400 000 € für die Restaurierung
des antiken Bordells ausgegeben.
Aber mit dem zahmen Vögelchen bekomme ich nicht mal ne Postkartenausstellung auf der Reeperbahn.
Lulu Schlaraffen
50 Jahre Bi de hoge Brüch
Zur Feier soll ich ein kleines Bild machen.
Schön bunt, mit Flächen in die später etwas Text hineinpasst.
Der erste Versuch war farblich zu blass, Warum steht da nur ein Typ?-Es könnten ruhig ein paar mehr sein.Auf den Spitzen der Hochbrücke würden sich zwei Uhu's gut machen.
Weiter fehlt auf dem Bild der Reetgedeckte Uhlenhoff.Der Uhu welcher aus den Wolken hervorschaut ist zu groß ,zu dunkel und schaut wie ein Hündchen aus.
Hätte ich das alles vorhergewusst..---hätte ich es gleich so wie oben gemacht.
27 Januar 2008
13 Januar 2008
06 Januar 2008
02 Januar 2008
Gestern am Kanal
Es ist Abend, ich bin mit Stativ und Fotoapparat am Nordostseekanal unterwegs. Meine Digitalcamara hat eine Nachteinstellung, ich möchte sie gerne ausprobieren .
Alle 250 Meter steht eine Signallampe am Kanal, ihre Lichter leuchten orange und spiegeln sich im Wasser.
Am Himmel leuchtet Planet Mars.
Das möchte ich alles auf dem Bild haben.
Ich baue das Stativ auf, schraube die Kamera fest und löse die Langzeitbelichtung aus.
Wie aus dem Nichts rauscht ein Radfahrer durchs Bild.
Später staune ich über das Foto.
Was so ein Fahrradrücklicht für eine Spur hinterläßt.
Es zeigt sehr schön das erstarrte Abbild der Raumzeit.
Die relative Bewegung von Radfahrer zu Beobachter.
An der Änderung der Farbigkeit des Rücklichtsteifens von Weiß, Orange bis tiefem Rot, läßt sich wunderbar das Phänomen der Rotverschiebung Elektromagnetischer Wellen studieren. So wie die Theorie : das die Farbfrequenz sich proportional zur Geschwindigkeit des Radfahrers verhält.
Es ist reinste Astrophysik .- Und das Foto bebildern den alten Satz :
Wie im Himmel so auf Erden .
27 Dezember 2007
Weihnachtskarte 07
23 Dezember 2007
Aus der Weihnachtsmann-Werkstatt
10 Dezember 2007
28 November 2007
Das Tier hat Kartengier.
25 November 2007
Der Auftritt der Walnußtusche
Der Zug war abgefahren.
Wann der nächste Zug kommt ist ungewiß.
Die Lokführer streiken.
Ich stehe ganz allein auf dem Bahnsteig herum.
Da gibt's nur eins.
Zeichnen!
Stift heraus, die Walnußtusche wartet auf ihren Einsatz.
-------------------------------------------------------------------------
Möchte jemand selber Tusche kochen ?
(siehe 17.Okt.07 WALNUSSTUSCHE)
Mein Freund Hugo hat im Garten beim Laubharken einen großen Beutel
getrockneter Nußschalenumschalungen für mich gesammelt.
Das ist mehr als ich verbrauchen kann. Ich gebe davon gerne etwas ab.
So jemand möchte , eine mail an: schrank-fulz@web.de genügt-- und ab geht die Post.
11 November 2007
04 November 2007
Einmal nichts tun
28 Oktober 2007
SIEGESSÄULE

Es ist Herbst 2007 und ich steige die vielen Stufen der Berliner Siegessäule hinauf. Vor zwei Tagen bin ich Marathon gelaufen, nun spüre ich es auf jeder Stufe der Wendeltreppe.-
Aber was tut man nicht alles für eine schöne Aussicht.
Auf der Aussichtsplattform ist was los.
Ich bin nicht allein. Es ist eng, zwei Personen passen knapp aneinander vorbei. Der Himmel ist grau doch jeder will ein Foto machen.
Väter erklären die Welt,
die Kinder interessiert es nicht,
Mütter überprüfen , mittels Plan die Richtigkeit der Aussagen.
Nun hat ein japanisches Kamerateam die Plattform erklommen.
Es sind drei Mann, der Erste schleppt das Stativ, der Zweite trägt die Kamera, der Dritte eine schwere schwarze Tasche. Sie machen sich breit und bauen ihren ganzen Kram auf.
Ich habe mein großes Skizzenbuch auf das Geländer gestützt und werde kein Stück weichen.
Während ich so stehe und zeichne werde ich immer wieder angestubst,
das kann ich aushalten, bin ich doch an einem Ziel meiner vielen Wünsche.
Einem weiten Blick über die Hauptstadt.
So ist Berlin: eng, voll und lebendig.
Und über allem hält die Goldelse den Siegerkranz.

21 Oktober 2007
WALDTRAPP

Oh Waldtrapp
Auch ich wollte Dich schluchzten hören.
Aber Du hast nur gebrummt und gekrächzt, da im Berliner Zoo.
Früher sollen dich die Bauern wie Federvieh im Garten gehalten haben.
Im 30 Jährigen Krieg kam es dann zum Genozid
Ausrottung durch Aufessen.
Oh Waldtrapp
Dein schwarzes Federkleid hab ich schillern sehn.
Rot, Lila und Grün so dunkel und so edel.
Und jetzt vergiften wir Dir die leckeren Wanderheuschrecken mit Insektiziden, Gift im Saatgut und Quecksilber in Mäusen.
Davon kriegt jeder Waldtrapp Bauchweh.
Oh Waldtrapp
Ich hab deinen gebogenen Schnabel gesehen so rot wie Dein nackter Kopf.
Venezianische Karnevals Masken sind nicht weniger skurril.
Du bist nicht der Schönste mit deinen verstrupften Federn im Nacken
aber ich sehe in dir einen orginellen und komischer Bruder .
Oh Waldtrapp
Dein letzte Lebensraum ist der Zoo.
In der Gefangenschaft ist die größte Gefahr die Inzucht.
Gute Menschen tauschen dich für Zuchtprogramme mit anderen Zoos .
So kommst Du im Bummsbomber um die Welt.
Mach‘s gut und bleib fruchtbar.
17 Oktober 2007
WALNUSSTUSCHE
Zu den Freuden des Herbstes, wie etwa eine Pfanne voll selbst gesammelter Pilze verschmausen, Quittenmarmelade einmachen, Kürbissuppe kochen,
mit gesammelten Kastanien in der Jackentasche spielen, zählt jetzt noch das Kochen von Wallnuß-Tusche.
Das haben mir Christiane und Heike eingeflüstert.
Sammle alte Schalen und such dir einen alten Topf.
Die Wallnuß Schalen, welche die die Finger beim Sammeln immer so Braun einfärben, lassen sich gut zu Tusche kochen. Das eingedickte Wasser vorsichtig abgießen, ergibt eine braune Tusche die es mit Sepia oder Espresso durchaus aufnehmen kann.
Die Haltbarkeit ist fraglich. Drum frisch verbraucht.
27 September 2007
WERKSHALLENFENSTER

Ein Mann ging in eine Kunstausstellung.
Die Kunstausstellung war in einer stillgelegten Industriehalle. Die Reize die von den vielen Bildern, Aufbauten, Installationen, Fotos und Videos ausgingen stimulierten zwar seine Sinne.
Aber die Industriehalle wurde, je länger er in diese Ausstellung weilte,
zum eigentlichen Reiz.
Kunstausstellungen begucken ist immer Training und hartes Üben.
Seine Sinne zu üben, um Farben, Formen, Licht und Struktur besser genießen zu können, dafür war er hier.
Irgendwann änderte sich sein Blick.
Blickte er jetzt auf die Glasbauwände, so ließ das milchige Glas diffuses Licht ins Innere der Industriehalle, da verwandelten sie sich für ihn auf einmal zu Kathedralenfenstern.
Kathedralenfenster für die sich Pit Mondrian nicht zu schämen brauchte. Es braucht nur etwas matte Transparenz schon wird daraus Transzendenz.
Transzendenz, eben jene schräge Beleuchtung wo aus Licht Geist wird.
Der Mann freute sich über seine Verzauberung.
Die Freude des Entdeckers der er in banalen wunderbares gefunden hat. Aber dennoch weiß:
Die Dunkelheit ist echt,- das Licht scheint nur so.
Abonnieren
Posts (Atom)